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		<title>example.com: Latest News</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 05 Apr 2012 14:01:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Offener Brief des BVTB an Bundeskanzlerin Angela Merkel</title>
			<link>http://fileadmin/download/Offener_Brief_des_BVTB_an_Fr._Dr._Merkel_5.4.2012.pdf</link>
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			<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 14:01:00 +0200</pubDate>
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			<title>„Merkel billigt Nein der FDP zu Schlecker“</title>
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			<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 13:59:00 +0200</pubDate>
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			<title>Zeitschrift Arbeit und Arbeitsrecht &quot;Das Beschäftigungschancengesetz&quot;</title>
			<link>http://fileadmin/presse/Zeitschrift_Arbeit_und_Arbeitsrecht_Das_Beschaeftigungschancengesetz.pdf</link>
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			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:31:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>BVTB Reaktionen auf den Bericht von Dr. Hilmar Schneider:&lt;br&gt;2. Mit Benchmarks gegen die aktivierende Arbeitsmarktpolitik</title>
			<link>http://fileadmin/presse/Replik_Schneider_vom_BVTB_kurz.pdf</link>
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			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 06:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>BVTB Reaktionen auf den Bericht von Dr. Hilmar Schneider:&lt;br&gt;1. Replik Schneider</title>
			<link>http://fileadmin/presse/Replik_Schneider_vom_BVTB_lang.pdf</link>
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			<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 05:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bericht von Dr. Hilmar Schneider: Transfergesellschaften genau unter der Lupe nehmen</title>
			<link>http://fileadmin/presse/Artikel_Schneider_personalmagazin_09_2011.pdf</link>
			<description></description>
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			<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>BVTB: Gute Transfergesellschaften sind leicht zu finden</title>
			<link>http://web25.server1.hostingforyou.de/Artikel.35+M597dc56ebe5.0.html?&#38;cHash=ba39f3249a4be2c035156a58ef77f490</link>
			<description>Eine Replik zur Bewertung von Transfergesellschaften durch Dr. Hilmar Schneider (IZA) im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Düsseldorf, 1. September 2009 – Transfergesellschaften und ihre Arbeit wurden von Dr. Hilmar Schneider, Direktor Arbeitsmarktpolitik am Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA), im ARD-Morgenmagazin am 21. August in einer Weise bewertet, der der Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer e.V. (BVTB) deutlich widerspricht.<br /><br />Dr. Schneider behauptet, dass von Transfergesellschaften betreute gekündigte Mitarbeiter schlechter da ständen als die von der Bundesagentur für Arbeit betreuten, weil sie auf ihre Abfindung verzichten ohne bessere Chancen auf einen neuen Job zu haben. Zwar gebe es auch Transfergesellschaften, die einen guten Job machen. Damit Arbeitnehmer aber wissen, ob sie sich in gute Hände begeben, fordert Dr. Schneider eine Offenlegung von guten Transfergesellschaften und ihrer Erfolgskriterien sowie mehr Wettbewerb.<br /><br />Der BVTB meint, dass Dr. Schneider und das IZA unter dem Präsidenten Klaus Zumwinkel die Qualitätsentwicklung der Transfergesellschaften, die sich in den letzten Jahren auch durch die Arbeit des BVTB vollzogen hat, bewusst ausblenden. Die Behauptungen basieren auf Daten, die aufgrund der viel zu geringen Anzahl der untersuchten Fälle nicht valide und objektiv, sondern unbrauchbar sind. „Vielmehr bemüht Dr. Schneider seit Jahren immer die gleichen Floskeln und interpretiert die Praxis, ohne sie zu kennen. Davon zeugen auch Ideen wie die ‚Versteigerung von Arbeitslosen’. Mit seinen Kommentierungen leistet er weder einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Transfergesellschaften noch zur ‚Zukunft der Arbeit’“, kommentieren die BVTB-Vorstandsmitglieder Christa Burbach, Heinrich-Jürgen König, Harald Müller und Michael Wacker einstimmig.<br /><br />Im Gegensatz zu Dr. Schneider stellt der BVTB fest, dass Beschäftigte, Personal abgebende Unternehmen und öffentliche Hand von Transfergesellschaften profitieren und dass gute Transferanbieter leicht zu finden sind. Zur Bewertung von Transfergesellschaften und deren Bedeutung für den Arbeitsmarkt informiert der BVTB:
<ol><li>Der Beschäftigtentransfer vermittelt mit den beiden Instrumenten Transfergesellschaft und Transferagentur von Entlassung bedrohte Beschäftigte in neue Arbeit und zwar bevor sie arbeitslos werden. Im Gegensatz zur „reinen“ Abfindung steht die berufliche Neuorientierung durch professionelle Beratung, Qualifizierung und Vermittlung im Mittelpunkt – selbstverständlich ohne einen Verzicht auf Abfindungen. Damit leistet Beschäftigtentransfer als ein Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik einen zukunftsweisenden Beitrag zur Ausbalancierung von Flexibilisierungsanforderungen und sozialer Sicherheit und schafft angesichts von Strukturwandel, Veränderungsprozessen in Unternehmen und zunehmender Abkehr vom Normalarbeitsverhältnis einen wichtigen Puffer im Beschäftigungssystem.</li><li>Der Beschäftigtentransfer ist effektiver und effizienter als die Arbeitsvermittlung alter Prägung nach konventioneller Kündigung. Modellrechnungen zeigen: Transfergesellschaften und -agenturen vermitteln deutlich mehr Menschen in eine neue Beschäftigung bei gleichzeitig erheblich geringeren Vermittlungskosten.</li><li>Ziel des BVTB ist eine Vermittlungsquote im Beschäftigtentransfer, die deutlich höher ist als bei der Bundesagentur für Arbeit. Dieses Ziel verfolgt der BVTB über die Einführung seines „Qualitätslabel BT“. Neben der effizienten Projektsteuerung und der Transparenz in der Projektabwicklung spielt die Kompetenz der Berater sowie die Intensität und Effizienz der Beratung eine große Rolle. Im Gegensatz zur Bundesagentur für Arbeit werden grundsätzlich nicht mehr als 50 Mitarbeiter von einem Berater betreut.</li><li>Die Einhaltung dieser Qualitätsstandards wird alle zwei Jahre bei allen Mitgliedern durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle überprüft. Wer diese Standards nach Prüfung nicht erfüllt, muss den Verband verlassen. Darüber hinaus verpflichten sich die Mitglieder, ihre Arbeitsergebnisse zweimal im Jahr bei einer neutralen Stelle (G.I.B. NRW) der Bewertung zu stellen. Weder Dr. Schneider, dessen Untersuchung mit einem Bruchteil der Zahlen auskommen wollte, noch die Bundesagentur für Arbeit verfügen über entsprechend valide Zahlen.</li><li>Vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales werden die Qualitätskriterien des BVTB als wertvoller Beitrag zur Sicherung und Steigerung von Qualität und Effizienz im Beschäftigtentransfer anerkannt. Im September setzen der BVTB und das Ministerium ihre Gespräche fort.</li></ol>
Der Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer (<link http://www.bvtb.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.bvtb.de</link>) entwickelt die Instrumente des Beschäftigtentransfers weiter, fördert ihren Einsatz und vertritt sie in der Öffentlichkeit. Er setzt Standards für die Beratung sowie Projektsteuerung und -abwicklung, um die Qualität und Transparenz des Beschäftigtentransfers in der Breite zu gewährleisten und seine Verantwortung gegenüber Teilnehmern, Personal abgebenden Unternehmen und der öffentlichen Hand zu sichern. Ein zertifiziertes Zulassungsverfahren lässt nur Transferanbieter im BVTB zu, die die hohen Standards des „Qualitätslabels BT“ erfüllen.<br /><br />Weitere Informationen: BVTB - Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer e.V., Chemiepark Knapsack, Industriestraße / Geb. 0196, 50354 Hürth, Tel. 02233 48-6599, Fax: 02233 48-946599, E-Mail: <link info@bvtb.de - mail "Opens window for sending email">info@bvtb.de</link>, Web: <link http://www.bvtb.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.bvtb.de</link><br /><br />PR-Agentur: euro.marcom dripke.pr, Tel. +49 611 97315-0, E-Mail: <link team@euromarcom.de - mail "Opens window for sending email">team@euromarcom.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 00:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BVTB bestätigt Vorstand im Amt und stärkt Qualitätsgedanken im Beschäftigtentransfer</title>
			<link>http://web25.server1.hostingforyou.de/Artikel.35+M525338e7199.0.html?&#38;cHash=5d6707ffeced478daf4a364423c45371</link>
			<description>&quot;Qualitätslabel BT&quot; übernimmt Lotsenfunktion bei der Auswahl von Transfergesellschaften und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Düsseldorf, 20. August 2009 – Der Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer e.V. (BVTB) hat auf seiner Mitgliederversammlung am 19. August in Hannover seine Vorstandsmitglieder im Amt und damit den Kurs des Verbandes bestätigt. Wiedergewählt wurden: Harald Müller, Christa Burbach, Heinrich-Jürgen König und Michael Wacker. Die Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung zielen vor allem auf die weitere Stärkung des Qualitätsgedankens im Beschäftigtentransfer.<br /><br />„Wir freuen uns über die Bestätigung. Sie macht deutlich, dass die im BVTB organisierten Transferanbieter die bislang geleistete Arbeit anerkennen und den eingeschlagenen Kurs für mehr Qualität im Beschäftigtentransfer kontinuierlich weitergehen wollen. Damit stärken wir das Vertrauen, das die Beschäftigten, Personal abgebenden Unternehmen und die öffentliche Hand in uns setzen“, kommentiert Michael Wacker.<br /><br />Mit der Entwicklung des „Qualitätslabels BT“ hat der BVTB einen Prüfstein für die Seriosität von Transferangeboten entwickelt, der für Unternehmen und Beschäftigte eine unverzichtbare Lotsenfunktion übernehmen soll. Mit den festgelegten Qualitätsstandards will der BVTB zum einen den nachhaltigen Transfer von Arbeitnehmern in neue Arbeitsverhältnisse sichern. Zum anderen zielen sie auf eine hohe Beratungskompetenz und die Gewährleistung einer effizienten Projektsteuerung sowie transparenten Projektabwicklung. Im Gegensatz zur Bundesagentur für Arbeit beträgt der Betreuungsschlüssel bei den Mitgliedern des BVTB maximal 50 Beschäftigte pro Transferberater. Zudem weisen die Transferanbieter alle zwei Jahre die Einhaltung der Qualitätsstandards im Rahmen eines Zertifizierungsverfahrens nach.<br /><br />Die Stärkung des Qualitätsgedankens setzt ein wichtiges Zeichen für den Arbeitsmarkt in der aktuellen Wirtschaftskrise. Dank des Instruments Kurzarbeit hat bisher die Beschäftigung gehalten. Wo dies nicht möglich war, haben viele Personal abbauende Unternehmen ihren Beschäftigten bereits Transfergesellschaften und Transferagenturen angeboten. Experten sorgen sich jedoch, dass es im Herbst zu vermehrten Entlassungen kommen könnte, wenn für die rund 1,1 Mio. Kurzarbeiter die Überbrückung der Wirtschaftskrise nicht gelingt. Gerade vor diesem Hintergrund begrüßt es der Verband sehr, dass das Bundesarbeitsgericht für diesen Fall die Funktion des Transfers gestärkt hat und eine zukunftsgerichtete Ausgleichs- und Überbrückungsfunktion von Sozialplänen fordert.<br /><br />Die Arbeit und Positionen des 2007 gegründeten BVTB werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales als wertvoller Beitrag zur Sicherung und Steigerung von Qualität und Effizienz im Beschäftigtentransfer anerkannt. Im September setzen der BVTB und das Ministerium ihre Gespräche fort.<br /><br />Der Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer (www.bvtb.de) entwickelt die Instrumente des Beschäftigtentransfers weiter, fördert ihren Einsatz und vertritt sie in der Öffentlichkeit. Er setzt Standards für die Beratung sowie Projektsteuerung und -abwicklung, um die Qualität und Transparenz des Beschäftigtentransfers in der Breite zu gewährleisten und seine Verantwortung gegenüber Teilnehmern, Personal abgebenden Unternehmen und der öffentlichen Hand zu sichern. Ein zertifiziertes Zulassungsverfahren lässt nur Transferanbieter im BVTB zu, die die hohen Standards des „Qualitätslabels BT“ erfüllen.<br /><br />Weitere Informationen: BVTB - Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer e.V., Chemiepark Knapsack, Industriestraße / Geb. 0196, 50354 Hürth, Tel. 02233 48-6599, Fax: 02233 48-946599, E-Mail: <link info@bvtb.de - mail "Opens window for sending email">info@bvtb.de</link>, Web: <link http://www.bvtb.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.bvtb.de</link><br /><br />PR-Agentur: euro.marcom dripke.pr, Tel. +49 611 97315-0, E-Mail: <link team@euromarcom.de - mail "Opens window for sending email">team@euromarcom.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 12:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Valide Vermittlungsergebnisse und bessere Beratungsqualität</title>
			<link>http://web25.server1.hostingforyou.de/Artikel.35+M5185e2d2eb6.0.html?&#38;cHash=06ead6596d3b864d0a669d502151a822</link>
			<description>Ein Jahr „Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer e. V.“ – die G.I.B. sprach mit Christa...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>G.I.B.</b>: Frau Burbach, Herr Müller, vor einem Jahr am 14. August 2007 hat sich der Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer gegründet, was war der Hintergrund für diese Gründung?<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Der Hintergrund für die Gründung des Bundesverbandes war die damalige politische und mediale Diskussion über einige Projekte im Bereich Beschäftigtentransfer, die zu diesem Zeitpunkt in der Presse häufig sehr negativ dargestellt worden sind. Davon angestoßen haben einige Träger – in Zusammenarbeit mit der G.I.B. und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen – eine Qualitätsinitiative gegründet, um den Instrumenten die Bedeutung zu verschaffen, die sie in der Öffentlichkeit haben müssten.<br /><br /><b>Christa Burbach</b>: Der Verband steht in Vertretung für alle zertifizierten Mitgliedsunternehmen als Repräsentant für die Qualität des Instruments „Transfer“. Der Qualitätsanspruch bezieht sich zum einen auf den nachhaltigen Transfer von Arbeitnehmern in neue Arbeitsverhältnisse, zum anderen besonders auf eine hohe Beratungskompetenz und die Gewährleistung einer effizienten Projektsteuerung sowie transparenten Projektabwicklung. Gemeinsam mit Dritten wird der Verband dauerhaft an der Ermittlung von Leistungskennziffern für den Beschäftigtentransfer arbeiten.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Worin bestanden denn Ihre Hauptaktivitäten im ersten Jahr, im Jahr nach der Gründung des Verbandes?<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Die Hauptaktivitäten bestanden zunächst darin, eine gemeinsame Meinung der Verbandsmitglieder zu erzeugen, d. h. in den unterschiedlichsten Gremien die Aktivitäten der Mitglieder dahingehend zu kanalisieren, dass wir in der Öffentlichkeit als Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer als „Qualitätslieferant“ wahrgenommen werden – dies bedeutete zunächst eine intensive Öffentlichkeitsarbeit. In einem weiteren Schritt wurden die Beziehungen in Richtung Bundesagentur für Arbeit verstärkt, um zu einer engeren Zusammenarbeit mit den entsprechenden Gremien der Bundesagentur zu gelangen.<br /><br /><b>Christa Burbach</b>: Neben der Entwicklung von Verfahrensabläufen und der Einleitung eines Zertifizierungsverfahrens wurde eine BVTB-Geschäftsstelle eingerichtet. Im Weiteren beschäftigen sich drei Arbeitskreise intensiv mit Themenkomplexen wie Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Zertifizierung und Qualität sowie Qualifizierung. Der Arbeitskreis Presse und Öffentlichkeitsarbeit greift die in der Öffentlichkeit oft emotional diskutierten Berichtserstattungen über den Beschäftigtentransfer auf und bezieht sachlich Stellung. Unterstützt wird der Arbeitskreis durch einen Pressesprecher, der sich seit Jahren mit dem Thema „Transfer“ beschäftigt.<br /><b><br />G.I.B.</b>: Der Verband hat sich ja Qualitätsstandards gegeben, die nach Ihren eigenen Angaben Mindeststandards für Transferprojekte sind. Bei welchen Punkten sehen Sie denn in der Frage der Qualitätsverbesserung noch weiteren Handlungsbedarf, gibt es dort Dinge, die trotz der Standards noch verbesserungswürdig sind?<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Die allgemeine Darstellung des Beschäftigtentransfer in der Öffentlichkeit zeigt immer wieder auf, dass ein Hauptkritikpunkt in der Validität der entsprechenden Vermittlungsergebnisse liegt. Darauf muss ein Hauptaugenmerk des Bundesverbandes liegen: In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit verlässliche Zahlen zu erzeugen, die in Zukunft den Qualitätsanspruch, den der Bundesverband an seine Mitglieder hat, auch mit Daten untermauert.<br /><b><br />Christa Burbach</b>: Darüber hinaus arbeitet der Verband inhaltlich weiter an der Verbesserung der Beraterqualität, dem „Herzstück“ einer jeden Transfermaßnahme. Ein gesondert gegründeter Arbeitskreis entwickelt in Kooperation mit der G.I.B. auf Basis gemeinsam erarbeiteter Qualitätskriterien spezielle Qualifizierungsangebote für Berater/-innen. Es ist in der Diskussion, einen modulartigen Lehrgang für Berater/-innen zu entwickeln.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Der Verband hat ein Zertifizierungsverfahren zur Überprüfung der Qualitätsstandards entwickeln lassen. Was haben wir uns darunter vorzustellen?<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Wir haben uns im Vorfeld lang und breit mit den momentan auf dem Markt vorhandenen Zertifizierungsverfahren und da besonders im ISO-Bereich auseinandergesetzt. Dort erkannten wir die Schwäche, dass beim ISO-Verfahren eher die Dokumentationssicherheit im Vordergrund steht. Das war aus unserer Sicht nicht ausreichend, vielmehr sehen wir die Notwendigkeit, die qualitative Arbeit, die der Einzelberater mit der Mitarbeiterin oder dem betroffenen Mitarbeiter zu leisten hat, zu überprüfen. Dies führte dazu, dass der Bundesverband aus der Qualitätsinitiative heraus ein eigenes Zertifizierungsverfahren entwickelt hat, was sowohl die Dokumentationen als auch die Arbeitsweise der einzelnen Berater, welche vor Ort tätig sind im Fokus hat.<br /><br /><b>Christa Burbach</b>: Die einheitlichen, von allen Mitgliedsunternehmen gemeinsam erarbeiteten Qualitätskriterien sind im Positionspapier „Qualität und Effizienz im Beschäftigtentransfer“ zusammengefasst. Das Positionspapier bildet die Grundlage der Zertifizierungsverfahren.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: D. h. also, es wird durch dieses Zertifizierungsverfahren z. B. der Betreuungsschlüssel von 1:50, eines der Qualitätsmerkmale des Bundesverbandes, überprüft und getestet, ob das in den Projekten auch so real umgesetzt wird?<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Gerade der Betreuungsschlüssel ist eines der Qualitätsmerkmale, auf deren Umsetzung wir ein besonderes Augenmerk richten. Um überhaupt ein Vertrauensverhältnis zu den Beratern erzeugen zu können – was die Plattform für eine qualitativ hochwertige Arbeit ist – haben wir uns im Bundesverband einen Beraterschlüssel von maximal 1:50 gesetzt. Nur bei einer solch begrenzten Personenanzahl pro Berater und genügend Zeit, um mit den betroffenen Mitarbeitern arbeiten zu können, ist nach unserer Ansicht ein bestimmter Qualitätslevel auf Dauer sicherzustellen.<br /><b><br />Christa Burbach</b>: Auf Basis der ersten Erfahrungen mit der Zertifizierungsanwendung wird das Verfahren evaluiert, d. h. besonders hinsichtlich der Operationalisierung und Kalibrierung der Nachweisführung einer kritischen Prüfung unterzogen.<br /><b><br />G.I.B.</b>: Der Verband hat sich ja zum Ziel gesetzt, dass innerhalb des ersten Jahres alle Gründungsmitglieder zertifiziert sein müssen, ansonsten droht satzungsgemäß ein Ausschluss. Wie ist denn der aktuelle Stand des Zertifizierungsverfahrens? Sind alle Anfangsmitglieder inzwischen zertifiziert oder besteht die Gefahr des Ausschlusses einzelner Mitglieder, weil sie das Zertifizierungsverfahren in dem gesetzten Zeitrahmen nicht geschafft haben?<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Nach heutigem Stand ist davon auszugehen, dass alle Gründungsmitglieder das Zertifizierungsverfahren Ende des Jahres abgeschlossen haben. Zu Anfang bestand die Problematik, dass – da wir unseren Mitgliedern nicht vorschreiben wollten, sich bei einem bestimmten Zertifizierer zertifizieren zu lassen – nicht genügend qualifizierte Zertifizierungsunternehmen zur Verfügung standen. So hat die Qualifizierung der Prüfer zur Durchführung des konkreten Zertifizierungsprozedere etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, als wir im Vorfeld geplant hatten. Wir wissen aber, dass dies jetzt so weit abgeschlossen ist, sodass wir davon ausgehen, dass Ende des Jahres alle Unternehmen, die dem Bundesverband aktuell angehören, auch zertifiziert sind.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Dies sind momentan 16 Transferanbieter. Wie groß ist denn das Interesse an einer Verbandsmitgliedschaft innerhalb der sonstigen Trägerschaft, ganz konkret: Haben Sie weitere Aufnahmeanträge in den Verband und wenn ja, wie viele?<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Wir erkennen heute, auch aufgrund der gut strukturierten Pressearbeit, die wir in der Vergangenheit durchgeführt haben, dass es ein erhöhtes Interesse in der Trägerlandschaft an einer Mitgliedschaft im Bundesverband gibt. Aktuell befinden sich acht neue Unternehmen im konkreten Aufnahmeverfahren und daneben gibt es noch weitere Interessenten. Besonders erfreulich für den Verband ist dabei, dass auch Unternehmen ihr Interesse bekundet haben, die nicht in NRW, sondern in Berlin-Brandenburg, in Bayern, in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern ihren Haupttätigkeitsbereich haben. Diese Unternehmen haben sich aufgrund der Idee des Qualitätsanspruchs zu einem Beitritt entschlossen, was uns natürlich besonders erfreut, denn schließlich wollen wir als Verband auch als Bundesverband wahrgenommen werden. Wir sehen aber auch, dass womöglich nicht alle Transferanbieter, die einen Aufnahmeantrag gestellt bzw. ihr Interesse bekundet haben, auch aufgenommen werden können.<br /><br /><b>Christa Burbach</b>: Wir begrüßen die Vermehrung der Mitgliedsunternehmen, achten aber streng darauf, dass neue Anwärter die Ziele und Aufgaben des Verbandes im Innen- und Außenverhältnis anerkennen und öffentlich vertreten. Neue Anträge bedürfen vor Bewilligung der Zustimmung der Mitgliedschaft. Der Verband behält sich vor, das Qualitätslabel zu vergeben oder auch zu entziehen.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Sie erwähnten gerade, dass womöglich nicht alle Transferanbieter aufgenommen werden können, die einen Antrag gestellt haben. Was muss denn ein Anbieter vorweisen, wenn er Mitglied werden will. Sie hängen die Messlatte für die Mitgliedschaft ja doch relativ hoch.<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Man muss auch die Messlatte für eine Verbandsaufnahme im Endeffekt sehr hoch hängen, weil natürlich der gesetzte Qualitätsanspruch nicht über solche Neumitglieder verwässert werden darf, die evtl. dem Qualitätsanspruch des Bundesverbandes nur bedingt oder gar nicht entsprechen. Daraus ergibt sich für uns, dass Neuaufnahmen ein zweigeteiltes Aufnahmeverfahren durchlaufen müssen, dies bedeutet zunächst eine Überprüfung von Referenzen des antragstellenden Unternehmens aus der Vergangenheit, dem sich dann - nach einem positiven Entscheid der Verbandsmitglieder – in der zweiten Stufe das eigentliche Zertifizierungsverfahren anschließt.<br /><br /><b>Christa Burbach</b>: Im Weiteren muss sich ein Mitglied zur Aufrechterhaltung seiner Mitgliedschaft alle zwei Jahre einer Re-Zertifizierung unterziehen.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Setzten Sie sich damit nicht dem Vorwurf aus, den Bundesverband zu einer Art Closed-Shop zu machen, oder sehen Sie die Gefahr nicht?<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Natürlich sehen wir uns mit solchen Vorwürfen konfrontiert, aber teilweise eben vonseiten solcher Unternehmen, die sich zwar selbst einen eigenen hohen Qualitätsanspruch als Marketinginstrument aufsetzen, die aber zum Teil in der Vergangenheit dadurch aufgefallen sind, negative Pressedarstellungen über die Qualitätsstandards von ihnen durchgeführter Transfermaßnahmen zu erzeugen.<br /><br /><b>G.I.B.</b>:&nbsp; Frau Burbach, Herr Müller, die Bundesagentur für Arbeit hat neue Handlungsempfehlungen und Geschäftsanweisungen im Zusammenhang mit den Transferleistungen herausgegeben, die eine deutlich stärkere Einflussnahme der Agenturen für Arbeit auf Transferprojekte vorsehen. Wie gehen Sie damit um?<br /><b><br />Christa Burbach</b>: Besonders begrüßen wir, dass die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit den Transferanbietern die Sozialpartner und die Betriebsparteien auffordert, vermittlungsfördernde Transfersozialpläne abzuschließen, um eine frühzeitigere Einbeziehung in den betrieblichen Gestaltungsprozess fordert. Nur so kann dauerhaft die Basis für eine erfolgreiche Transfertätigkeit hinsichtlich Beratung und Vermittlung geschaffen werden.<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Ich halte diesen Aspekt insgesamt ebenso für sehr positiv, weil ich glaube, dass es dem Finanzier, also der Bundesagentur für Arbeit – die ja umfängliche Mittel in diese Prozesse hineinfließen lässt – gestattet sein muss, eine Kontrollmöglichkeit über die Verwendung der Mittel zu haben. Wir halten es auch grundsätzlich für sehr positiv und wünschenswert, dass die Bundesagentur für Arbeit diese Aufgabe übernimmt, weil sie die einzige Stelle ist, die eine solche Kontrolle überhaupt durchführen kann. Man muss andererseits aber natürlich auch genau hinschauen, wie sich die konkrete Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen vor Ort in den nachfolgenden Transfermaßnahmen durch die neuen Handlungsempfehlungen verändern wird. Nach unserer Ansicht kann es nur so sein, dass der konkrete Vermittlungsprozess in einer Hand liegen muss und es bestenfalls zu keinen unnötigen Überschneidungen zwischen den Agenturen für Arbeit und den konkreten Transfermaßnahmen kommen sollte, die zu einer Unsicherheit bei den betroffenen Mitarbeitern führt.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Aber faktisch ist es doch bereits heute schon so, dass durch die geänderte Praxis der Agenturen für Arbeit eine Unsicherheit bei den Beschäftigten in Transferprojekten existiert. Sie bekommen neben den Angeboten ihrer Beraterinnen und Berater in den Transfermaßnahmen auch Angebote von den örtlichen Arbeitsagenturen. Dies kann zu Unsicherheiten führen, ob beispielsweise eine Verpflichtung besteht, die von den Agenturen angebotene Arbeit anzunehmen. Wie führen Sie als Bundesverband denn da mit der Bundesagentur die Diskussion, um zu verhindern, dass parallele Beratungsstrukturen entstehen?<br /><b><br />Harald Müller</b>: Am 05. Juni 2008 haben wir gemeinsam mit Vertretern der Bundesagentur für Arbeit auf einer Veranstaltung der G.I.B. deutliche Handlungsalternativen dazu aufgezeigt, und ich denke, dass wir diesen Dialog konstruktiv fortführen werden. Wir glauben, dass die Bundesagentur gut beraten sein wird, auch auf die Vertreter der Praxis zu hören, damit es eindeutige Regelungen für alle betroffenen Mitarbeiter gibt. Insbesondere darf es keine unterschiedlichen regionalen Handlungsanweisungen geben. So ist zu verhindern, dass im Norden Transfermaßnahmen anders behandelt werden als im Süden, und gleichzeitig muss dargestellt werden, wie man den Dialog, den wir aufgenommen haben, konstruktiv weiter fortführen kann, um dadurch schlussendlich Unsicherheiten für die betroffene Mitarbeiterin und den Mitarbeiter ausschließen zu können.<br /><b><br />Christa Burbach</b>: Unser Bestreben ist es, mit Vertretern der Bundesagentur für Arbeit, der Regionaldirektion NRW, ausgewählter lokaler Arbeitsagenturen, des Bundesverbandes, weiterer interessierter Transferträger und der G.I.B. den Dialog in Form eines Arbeitskreises weiter fortzuführen und zu intensivieren.<br /><b><br />G.I.B.</b>: Sehen Sie nicht die Gefahr, dass die Attraktivität der Transferinstrumente gegenüber dem Beschäftigten nachlässt, wenn sich die Arbeitsagenturen stärker in diesem Bereich engagieren? Bislang konnten die Arbeitnehmervertreter ja so argumentieren: „geht in die Transfergesellschaften, da wird man einerseits gut betreut und hat auch erst mal wenig Kontakt zu den Arbeitsagenturen“. Wenn die Arbeitsagenturen sich von nun an stärker beteiligen, ist das ja nicht mehr so. Die Beschäftigten in den Transfergesellschaften haben wohl in Zukunft vom ersten Tag an verstärkt auch mit der jeweiligen Arbeitsagentur zu tun und dies könnte die Attraktivität der Instrumente gegenüber den Beschäftigten nicht erhöhen, sondern vermindern.<br /><b><br />Christa Burbach</b>: In den letzten Jahren hat diese von Ihnen geschilderte Praxis dem Ruf der Transfergesellschaften sehr geschadet, besonders als Unternehmen das Instrument noch benutzt haben, um ältere Mitarbeiter gleitend in die Rente zu schicken. Nur eine frühe Einbindung der Arbeitsagentur und der Transferträger in den Personalabbauprozess kann solche Fehleinschätzungen vermeiden. Die Vorzüge einer Transfermaßnahme liegen für den Mitarbeiter in der intensiven Beratung und gezielten Vermittlungsunterstützung sowie der Möglichkeit zur bedarfsgerechten Qualifizierung. Bei Transfergesellschaften zählt zusätzlich noch der Zeitgewinn durch eine Laufzeit, die doppelt so lang ist wie die individuelle Kündigungsfrist. Um die Zeit effektiv zu nutzen, ist es wichtig, dass die Teilnehmer bereits vor Eintritt in die Maßnahme entsprechend aktiviert und sensibilisiert werden.<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Ich glaube, faktisch muss man unterscheiden zwischen der Transferagentur und der Transfergesellschaft. Bei der Transfergesellschaft gibt es arbeitsvertragliche Regelungen zwischen den betroffenen Mitarbeitern und dem Transferanbieter als Durchführer der Transfergesellschaft. Ich glaube ganz einfach, es wird keine Überschneidungen geben, da die entsprechende Weisungsbefugnis schlussendlich beim Arbeitgeber liegt, und das ist der Transferanbieter. Dass hinsichtlich der Vermittlungsaktivitäten parallel zu den Aktivitäten in den Transfergesellschaften eine engere Zusammenarbeit entstehen könnte, halte ich insgesamt für eine richtige Handlungsweise. Dadurch könnten auch die Leistungen in den Transfergesellschaften bei dem betroffenen Personenkreis, der – aus welchen Gründen auch immer – noch nicht in eine neue Arbeit gefunden hat, durch die Agenturen für Arbeit konsequent fortgeführt werden.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Aber ein Szenario, dass die Arbeitsagenturen im Vorfeld einer Transfergesellschaft den Betroffenen einen Zutritt zu Transfermaßnahmen mit der Begründung verwehren, dass für den Einzelnen genügend geeignete Stellen bereitstehen, in die eine Vermittlung möglich sei, sehen Sie nicht?<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Ich glaube ganz einfach, dass die Agentur für Arbeit doch an der Stelle klar erkennt, dass sie nicht nur einfach durch einen Vermittlungsvorschlag einen entsprechenden rechtlichen Anspruch, den der Mitarbeiter auf Übergang in eine Transfergesellschaft hat, aushebeln kann. Das würde ja in letzter Konsequenz bedeuten, wenn man das zu Ende denkt, dass der Vermittlungsvorschlag, der möglicherweise in der Konsequenz nicht zur Arbeitsaufnahme führt, den Mitarbeiter schlechter stellt, als es das Gesetz vorgibt, und das halten wir an dieser Stelle für nicht nachvollziehbar und nicht umsetzbar.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Da hätte die Bundesagentur für Arbeit womöglich ein juristisches Problem…<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Damit hätte die BA fürwahr ein juristisches Problem. Denn das würde wiederum zu Ansprüchen der betroffenen Mitarbeiterin bzw. des betroffenen Mitarbeiters führen, deren Übergang in die Transfergesellschaft man dadurch verwirkt hätte. Ebenso wären natürlich auch die Rentenversicherungsansprüche und die Sozialkassen problematisch und schlussendlich wäre dann noch die Frage zu beantworten, wie man mit dem Anspruch auf Arbeitslosengeld umgeht – ab welchem Zeitpunkt gilt dieser und für welchen Zeitraum?<br /><br /><b>Christa Burbach</b>: Bereits bei der gemeinsamen Veranstaltung am 05. Juni 2008 bei der G.I.B. wurde deutlich, dass auch der Bundesagentur für Arbeit und der Regionaldirektion NRW dieses Problem bewusst ist und beide Seiten um eine zufriedenstellende Lösung bemüht sind.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Gut, aber diese Diskussion sagten Sie ja, führen Sie konstruktiv mit der BA weiter. Die ersten Ergebnisse dazu sind ja gefunden und – was die Diskussion in Oberhausen auch gezeigt hat – in vielen anderen Punkten besteht Konsens bzw. sind die Ansichten nicht allzu weit auseinander.<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Das denken wir auch. Es geht uns allen eben darum – und so haben wir die Vertreter der Bundesagentur in der Veranstaltung der G.I.B. auch kennengelernt, dass der konstruktive Dialog weitergeführt wird. Dieser Dialog hat die Qualität des Beschäftigtentransfers und die Nachhaltigkeit der Vermittlungsbemühungen im Fokus. Uns eint die gemeinsame Absicht, dass die Betroffenen aufgrund von betrieblichen Veränderungen nicht in die Arbeitslosigkeit abgleiten sollen, und daher führen wir diesen Dialog mit der Bundesagentur für Arbeit konstruktiv weiter.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Schauen wir mal nach Vorne in die Zukunft. Was sind denn die nächsten Vorhaben des Verbandes, welche Aufgaben haben Sie sich konkret für das zweite Jahr der Verbandsexistenz gestellt?<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Oberste Priorität besitzt für uns natürlich der Abschluss des Zertifizierungsverfahrens der Gründungsmitglieder des Bundesverbandes. Weitere Punkte für das zweite Jahr bestehen in der Weiterentwicklung des Zertifizierungsverfahrens und natürlich in der Weiterführung des Dialogs mit allen betroffenen Stellen, zu denen für uns neben der Bundesagentur für Arbeit auch die Tarifparteien gehören, d. h. also die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberschaft. Ziel muss es sein, den Transferinstrumenten den Platz in der Gesellschaft zu geben, den diese verdient haben. Um eine Nachhaltigkeit der Beschäftigungssicherung gewährleisten zu können, gehört für uns auch dazu, dass sich die Transferprozesse an die veränderten Wirtschaftsbedingungen anpassen. Die Unternehmenslandschaft unterliegt einer ständigen Weiterentwicklung, an die auch die Transferinstrumente angepasst werden müssen, um eben diesen Veränderungen gerecht werden zu können.<br /><br /><b>Christa Burbach</b>: Zur Weiterentwicklung und als eigenes Korrektiv richtet der Bundesverband derzeit einen Beirat ein. Dieser vertritt unterstützend unsere verbandspolitischen Fragestellungen nach außen. Seine Aufgabe ist es, die Tätigkeit des Verbandes und die Umsetzung der satzungsmäßigen Ziele zu begleiten und dadurch Anregungen sowie Kontakte zu fördern.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Damit kommen wir so langsam zum Ende unseres Interviews: Haben Sie eine Zukunftsvision in Sachen Beschäftigtentransfer? Welche Rollen werden Transfergesellschaften und Transferagenturen in den nächsten Jahren spielen und welche Rolle sehen Sie dabei in diesem Zusammenhang für den Verband?<br /><br /><b>Harald Müller</b>: Ich glaube fest, dass das Thema Transfer, ob nun als Transferagentur oder als Transfergesellschaft, insgesamt eine stetig wachsende Bedeutung in der Unternehmenslandschaft spielen wird. Wir stehen vor den Herausforderungen des demografischen Wandels, wodurch es erforderlich wird, die Arbeitsfähigkeit und die Arbeitsmöglichkeit auch für ältere Beschäftigte zu erhalten. Wir stehen ebenso vor den Herausforderungen, die durch immer neue Anforderungen an die Unternehmen hervorgerufen werden, auch das wird zu Transferprozessen führen. Diese Transferprozesse werden nicht immer in letzter Konsequenz nur mit Betriebsschließungen o. Ä. einhergehen, sondern Transferprozesse werden als üblicher Bestandteil von Personalentwicklungsmaßnahmen auch in der Zukunft für die Unternehmen einen hohen Stellenwert besitzen. Gleichzeitig muss man natürlich erkennen, dass heutzutage ein großer Teil von betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gar nicht erreicht wird. Dieser Teil der Betroffenen arbeitet in den kleinen und mittelständigen Unternehmen, die oftmals über keinen Betriebsrat verfügen oder für die keine gesetzliche Grundlage eines Interessenausgleichs oder Sozialplans besteht. Hier geht es darum, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit und den Ministerien des Bundes und der Länder Lösungen zu schaffen, wie man auch diesen Betroffenen ein Unterstützungsangebot generieren kann.<br /><b><br />Christa Burbach</b>: Es ist noch hinzuzufügen, dass Unternehmen zunehmend von der Einrichtung interner JobCenter Gebrauch machen. Auch für die interne Arbeitsvermittlung ist das Know-how – gewonnen aus der Transfertätigkeit – unverzichtbar, wenn interner Transfer gelingen soll. Vor diesem Hintergrund gewinnen auch weitere präventive Förderinstrumente an Bedeutung wie die Einrichtung von Integrationsabteilungen, Potenzial- und Qualifizierungsbedarfsanalysen, die mit den bisher bekannten Instrumenten kombiniert, zu einem neuen Verständnis von Transfermaßnahmen führen werden. Ein zukünftiges Ziel wird die individuelle Anwendung einzelner oder kombinierter Förderinstrumente sein, um Konzepte auf definierte Zielgruppen oder Einzelpersonen zuschneiden zu können.<br /><br /><b>G.I.B.</b>: Wenn wir Sie richtig verstehen, denken Sie an einen Transfergutschein oder so etwas Ähnliches, mithilfe dessen jeder Betroffene der betriebsbedingt seinen Arbeitsplatz verliert, die Möglichkeit hat, sich qualifiziert durch einen Profi betreuen und bei der Vermittlung in neue Arbeit unterstützen zu lassen.<br /><b><br />Harald Müller</b>: Genau in diese Richtung denken wir, wobei uns der Begriff „Transfergutschein“ nicht so ganz gefällt, da dadurch eine Verwechslung mit dem sog. „Vermittlungsgutschein“ nicht ausgeschlossen werden kann. Unabhängig von der letztendlichen Namensgebung geht es uns darum, Beschäftigte, die von betriebsbedingten Veränderungsprozessen betroffen sind, professionell zu begleiten. Wir möchten im Bundesverband mit unseren Mitgliedern und für unsere Mitglieder die Entwicklung solcher Instrumente vorantreiben, um eine effektive Hilfestellung für die Betroffenen gewährleisten zu können.<br /><br /><b>Kontakt</b>:<br /><br />Christa Burbach, Harald Müller, Bundesverband der Träger im Beschäftigtentranfer e. V., Chemiepark Knapsack, Industriestraße, 50354 Hürth, Internet: <link http://www.bvtb.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.bvtb.de</link><br /><br /><b>Das Interview führte</b>:<br /><br />Andreas Knapp, Telefon: 02041 767-248, E-Mail: <link a.knapp@gib.nrw.de - mail "Opens window for sending email">a.knapp@gib.nrw.de</link><br /><br />Arnold Kratz, Telefon: 02041 767-209, E-Mail: <link a.kratz@gib.nrw.de - mail "Opens window for sending email">a.kratz@gib.nrw.de </link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 12:53:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Konstituierende Beiratssitzung des BVTB</title>
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			<description>PERSONAL Transfair GmbH im Vorstand</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 13. August 2008 fand im Chemiepark Knapsack die konstituierende Beiratssitzung des Bundesverbandes des Träger im Beschäftigtentransfer e. V. (BVTB) statt. Hierzu hatte der Vorstand des BVTB (Christa Burbach, PERSONAL Transfair, Heinrich König, PETRAM, Harald Müller, BWA und Michael Wacker, Werkstatt im Kreis Unna) in die Geschäftsstelle der PERSONAL Transfair GmbH eingeladen.<br /><br />Zielsetzung des BVTB ist, die Qualität im Beschäftigtentransfer (z. B. bei Personalabbau-Maßnahmen) – dem Kerngeschäft von PERSONAL Transfair und TGfair – sicherzustellen. Um dies zu gewährleisten, haben die 16 Gründungsmitglieder nicht nur ein Zertifizierungsverfahren für Transfergesellschaften und –agenturen entwickelt, sondern sich auch diesem Zertifizierungsverfahren unterzogen. Zielsetzung ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Beschäftigtentransfers sowohl intern als auch extern und dabei hohe Qualitätsstandards in der Beratung, Projektsteuerung sowie –abwicklung zu gewährleisten.<br /><br />Dem Beirat fällt die Aufgabe zu, die satzungsmäßigen Ziele des BVTB zu begleiten, eigene Anregungen und Empfehlungen abzugeben und durch seine Kontakte den Einsatz qualitativ hochwertiger Transferinstrumente zu fördern.<br /><br />Die fünf Beiratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig und keine Verbandsmitglieder. Der Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Heinrich Meinhardt Stindt vertritt in Verbindung mit dem Vorstand den Verband insbesondere in verbandspolitischen Fragestellungen in der Öffentlichkeit.<br /><i><br />Christa Burbach</i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 13:12:00 +0200</pubDate>
			
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